52. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung 25. – 29. Mai 2022

Sakralbauten als ’sprechende‘ Zeugen jüdischer Geschichte

52. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung, 25.–29. Mai 2022, Straßburg/Frankreich

Architektur und Sachkultur im Allgemeinen wurden lange als nachrangige Komponente der von religiösem und geistesgeschichtlichem Schrifttum geprägten europäisch-jüdischen Kultur betrachtet und erfahren erst seit wenigen Jahrzehnten ein breiteres Interesse durch die kultur- und sozialwissenschaftliche Forschung. Insbesondere die Synagogenarchitektur war lange ein Desiderat der europäischen Judaistik bzw. Jüdischer Studien, obgleich Architektur unabdingbare Voraussetzung und vielfach auch Symbol und Abbild gemeinschaftlichen religiösen Lebens ist. Vielerorts zeugen nur noch diese Bauten, verbunden mit Ritualbädern, Gemeindehäusern und Friedhöfen von der wechselhaften Geschichte der jüdischen Gemeinden in Europa und im gesamten Mittelmeerraum seit der Antike.

Das Tagungsthema fragt nach dem Beitrag der Bauforschung auf diesem Feld der europäischen Kulturforschung. Es lenkt nicht zuletzt den Blick auf ein in vielen Ländern Europas (vor allem in Osteuropa) bedrohtes oder vergessenes Kulturerbe, das auch bei uns erst langsam ins öffentliche Interesse rückt.

Das Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

Der digitale Zugang zur Tagung für alle Konferenztage erfolgt über Zoom und lautet:
https://tum-conf.zoom.us/j/63209410270?pwd=STRpN2pJekVoVUxSak0wRjJjaGd1Zz09
Meeting-ID: 632 0941 0270, Kenncode: 061926

Externe ZuhörerInnen sind selbstverständlich herzlich willkommen!
Meldung vom 20.04.2022
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